Das CHUV, ein Universitätsspital von europaweiter Bedeutung, erfüllt im Rahmen der öffentlichen Versorgung drei Aufgaben: medizinische Versorgung, Lehre und Forschung. Bei der medizinischen Versorgung übernimmt es eine Doppelfunktion, einerseits als allgemeines Universitätsspital für die Einwohner des Grossraums Lausanne, andererseits als Spital zur akuten und fachärztlichen Versor-gung der gesamten Bevölkerung des Waadtlands und eines Teils der französischsprachigen Schweiz. Die rund 7'800 Mitarbeitenden des CHUV betreuen jährlich mehr als 38'000 Patienten.
Neben der Elektrizität, den Flüssigkeiten und den Gasen gehört die Telefonie zu den für die Patienten lebenswichtigen Bereichen der Infrastruktur des Spitals. Deshalb muss sie betreffend Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit strenge Anforderungen erfüllen. Die bestehende, rund 15-jährige Telefonieanlage musste ersetzt werden. Dabei standen für das Team rund um Stéphan Misteli, Leiter der Informations-systeme des CHUV, die Aspekte Sicherheit, Modernisierung und Zuverlässigkeit im Vordergrund. «In der Vergangenheit fielen bei Blitzschlag bis zu 75% der Telefone aus – das war für uns inakzeptabel. Die neue Telefonielösung sollte ein offenes System sein, damit Spezialanwendungen einfach integriert werden können.» Stephane Misteli, Leiter der Informationssysteme des CHUV «Ein zentraler Punkt war, dass ein gleitender Übergang vom bestehenden System auf die IP-Plattform ohne Beeinträchtigung des Spitalbetriebs oder der Benutzer erfolgt.» Patrick Zosso, Projektleiter CHUV
Die Entscheidung fiel rasch zugunsten der Cisco Unified Call Manager (CUCM) Lösung , die weit ver-breitet ist und sich in zahlreichen Unternehmen im In- und Ausland bewährt hat. Die verteilte Architek-tur, das eigentliche Herzstück des Systems, garantiert die totale Verfügbarkeit der Telefonie und den Zugang zum öffentlichen Festnetz PSTN“, sagt Guy Fuellemann, Projektverantwortlicher bei Getronics. Das System ermöglicht die Integration weiterer Anwendungen wie Voice Mail, Telefonzentrale und Alarmsysteme. Zudem können die Systemkapazitäten bei Bedarf leicht erweitert werden. Beson-deres Augenmerk lag auch auf der Sicherheit der Lösung. Getronics hat sich bereits vor rund zehn Jahren als einer der Pioniere mit der Implementierung von IP-Telefonielösungen einen Namen ge-macht. Zudem ist das Unternehmen langjähriger Gold Partner von Cisco. Dank der grossen Erfahrung in diesem Bereich hat Getronics Anwendungen entwickelt, welche die Verwaltung von IP-Systemen vereinfachen. «Wir wollten einen lokalen Systemintegrator, der über Erfahrung bei Implementierungen dieser Grössenordnung (mehrere tausend Telefone) verfügt. Weiterhin ist uns das Know-how zu kompatiblen Drittlösungen wichtig. Dies konnte uns Getronics bieten. Get.IPT war ebenfalls ein wichtiges Kriterium, da damit die Verwaltung der Call Manager vereinfacht wird.» Stéphan Misteli, Leiter der Informationssysteme des CHUV
«Die Lösung konnte zur vollen Zufriedenheit des CHUV implementiert werden. Die Benutzer schätzen die neuen Telefone, die Kommunikationsqualität und die erweiterte Funktionalität. Die Systemadmi-nistratoren profitieren von einer erhöhten Standardisierung im Bereich der Installierungen sowie einer vereinfachten Verwaltung. „Dank der Erfahrung und dem kritischen Geist von Getronics haben wir technische und konzeptionelle Entscheidungen getroffen, die sich im Verlauf des ganzen Projekts bewährten“, bestätigt Patrick Zosso..» Patrick Zosso, Projektleiter CHUV
Get.IPTAdmin ist eine von Getronics entwickelte Anwendung, welche die effiziente Administration der IP-Telefonanlage gewährleistet. Sie erlaubt es einer Person ohne grosse technische Vorkenntnisse, 80-90% der gängigen Arbeiten zu erledigen, indem Get.IPTAdmin mit den verschiedenen Systemen rund um die Telefonielösung kommuniziert (Fakturierung, Voice Mail, Telefonbuch, DECT, GSM, PBX, Lagerbewirtschaftung, etc.). Dank einer einheitlichen und sicheren Oberfläche werden Fehlerrisiken eliminiert. Weiterhin werden Zeit und Kosten bei der Ersterfassung, Modifizierung und Löschen der Benutzer gesenkt.