Während der erfolgreichen Migration der veralteten Telekommunikationsanlage auf ein Voice over IPSystem von Cisco, ist im schweizerischen Kanton Wallis vor rund einem Jahr der Startschuss für ein weiteres ehrgeiziges Projekt gefallen. Mit Hilfe von Get.IPTAdmin können nun die Benutzerdaten des kantonalen Behördennetzwerkes wesentlich schneller, effizienter und kostensparender als bisher verwaltet werden.
Wer seine Ferien schon einmal in der Schweiz verbracht hat, der hat mit ziemlicher Sicherheit auch dem Kanton Wallis einen Besuch abgestattet. Doch was jedes Jahr eine Vielzahl von Touristen in Bewunderung versetzt, stellt die Behörden der Kantonsverwaltung immer wieder vor Herausforderungen. Vor allem, wenn es um die Telekommunikations- und Datennetzwerke geht. Der Grund: Hohe Berggipfel und unzählige Seitentäler erschweren die Verbindung zwischen den 66 Kantonsbehörden, die auf über 100 Standorte in der Region verteilt sind, erheblich.
Vor rund drei Jahren haben sich die Verantwortlichen deshalb auf die Suche nach einer Technologielösung gemacht, mit der man diese Probleme besser als bisher in den Griff bekommen wollte. „Zumal unsere Telefonanlage damals bereits 11 Jahre alt war und deswegen sowieso eine Erneuerung anstand“, erinnert sich Bernhard Murmann, Sektionschef Telekommunikation der Kantonalen Dienststelle für Informatik in der Kantonshauptstadt Sion. Da bereits ein belastungsfähiges Cisco-Netzwerk für die Datenübertragung bei der Behörde vorhanden war, entschlossen sich die Walliser für den Umstieg auf Voice over IP (VoIP), um zukünftig auch die Sprachkommunikation über dieses Datennetzwerk auf Basis des Internet- Protokolls (IP) abzuwickeln.
Mit der Einführung der neuen Kommunikationslösung, war das Projekt allerdings noch lange nicht abgeschlossen, denn Bernhard Murmann und sein Team wollten mehr. „In der Sektion Telekommunikation arbeiten wir momentan mit vier Mitarbeitern und das bedeutet, dass wir nicht dauerhaft einen Kollegen einsetzen können, der sich nur um die Verwaltung der Benutzerdaten für das System kümmert“, erläutert der Sektionschef. Genau das aber war bei der alten Telefonie-Anlage häufig der Fall. Konfiguration für neue Mitarbeiter und Mutationen bestehender Mitarbeiter von einer Dienststelle zur anderen oder sogar von einem Gebäude zum anderen, waren sehr zeitintensiv.